WordPress: 10 Tipps für ein erfolgreiches Redesign (1/2)
Vor einiger Zeit hat Blogrammierer ein neues Theme und damit ein anderes Aussehen bekommen. Die Erfahrungen, die ich bei diesem Redesign gemacht habe, möchte ich in diesem Beitrag näher erläutern, da sie sicherlich für jeden interessant sein dürften, der ein Redesign plant.
Grundlegend solltet ihr ein Redesign nie, und damit meine ich wirklich nie, während des Live-Betriebs vornehmen. Installiert euch eine lokale Kopie eures Blogs und arbeitet damit. Es macht keinen sehr guten Eindruck auf eure Besucher wenn zur Prime Time der Blog mehrere Stunden ins Chaos stürzt. Um etwas strukturierter an die Sacher heran zu gehen und um ein paar böse Überraschungen zu vermeiden, habe ich die nachfolgende Tipps für euch.
1. Cross-Browser testen
Ein wichtiger Punkt bei der Einführung eines neuen Themes ist es, dass dieses auch in allen gängigen Browser einwandfrei angezeigt wird. Daher sollte ihr euch die aktuellsten Versionen von Firefox, Safari, Opera, Chrome und Internet Explorer installieren und prüfen, dass das neue Design korrekt dargestellt wird.
Dazu eignet sich hervorragend das lokale Testsystem, dort kann problemlos das neue Theme und notwendigen Plugins installiert und getestet werden.
2. Bannerplätze einbauen
Wenn im neuen Theme Werbeplätze vorgesehen sind, sollte ihr die entsprechenden Code-Ausschnitte bereits im Vorfeld in das Theme integrieren. Die Bannerplätze können so bereits im Vorfeld eingerichtet und konfiguriert werden, so dass nach der Live-Schaltung keine Nacharbeiten in diesem Bereich anfallen.
3. Widgets vorhanden/Widget-fähig
Sind in eurem alten Themes Widgets vorhanden? Ist das das neue Theme widget-fähig? Diese Fragen sollten im Vorfeld geklärt und beantwortet werden. Sollten also im alten Theme Widgets vorhanden sein und ihr wollt auf diese nicht verzichten, so muss das neue Theme widget-fähig gemacht werden.4. Tracking-Code einbauen
Genau wie die Bannerplätze im Vorfeld in das Theme integriert werden können, so kann der Tracking-Code für das Webtrackingtool schon vor der Aktivierung des neuen Themes eingebaut werden.
So gehen dem Webtrackingtool während der Umstellungsphase keine Besucher verloren und die Statistiken bleiben vollständig.
5. Lokalisationstexte anpassen
Benutzt ihr ein vorgefertigtes Theme, das für den Einsatz unterschiedlicher Sprachen geeignet ist, so sollten die einzelnen Lokalisationstexte angepasst und übersetzt werden. Achtet also im neuen Theme auf einzelne Wörter und auf ganze Sätze, die meist vom englischen ins Deutsche übersetzt werden müssen.
Dabei sollte beachtet werden, dass zwar viele englische Fachbegriffe in deutschen Sätzen verwendet werden, aber nicht unbedingt von allen Besuchern verstanden werden. Manchmal ist dann doch die Übersetzung des englischen Begriffs einfacher zu verstehen.
Das waren die ersten 5 Tipps für ein erfolgreiches Redesign bzw. was beim einem Themewechsel zu beachten ist. Die 5 weiteren Tipps gibt es im zweiten Teil.
*Foto by flickr.com, SOCIALisBETTER

Ein wichtiger Punkt ist “Cross-Browser testen”. Zum Glück konsolidiert sich die Browserlandsschaft inzwischen ein wenig. Soll heißen, dass auch der letzt Hersteller bemüht ist, die Standards geeignet zu unterstützen. Dennoch gibt es immer wieder zum Teil große Abweichungen in den Darstellungen und auch in den speziellen Features, die die Browser so zur Verfügung stellen z.B. nicht standardkonforme Umsetzungen von CSS-Eigenschaften. Ich setzte hier auf minimalen, sauberen Code und den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das bedeutet, ich möchte möglichst alle Browser ohne Extrawürste in einem Design abdecken. Gibt es andere Ansätze, die sich durchgesetzt haben oder gut handhabbar sind?
Nach meiner Erfahrung gehen Wechsel des Themas NIE ohne Bauchschmerzen vonstatten. Demensprechend gespannt bin ich auf den zweiten Teil.
Hi Dennis,
Design gefällt mir sehr gut. Ein Dilemma ist, dass bei ausländischen Themes viel hardcoded ist und man bei jedem Upgrade erstmal wieder im Code wühlen muss.
Wie hast Du oben in der Sidebar die Feedleser und Twitterfollower-Anzeige umgesetzt? Ist das ein Plugin? Gefällt mir ausgesprochen gut.
@Marco,
Ich gehe auch den Weg des geringsten Widerstandes, soll heißen, dass ich z.B. nur CSS-Eigenschaften verwende, die auch alle gängigen Browser unterstützen oder für die es “Fallback-Mechanismen” gibt. Ein nicht vorhandener Box-Shadow ist sicherlich zu verschmerzen. Letztendlich hat der Besucher selbst Schuld, wenn er einen veralteten Browser verwendet.
Da hast du recht, das Interesse der Browserhersteller an korrekter Interpretation von Standards ist tatsächlich deutlich gestiegen. Konkurrenz belebt das Geschäft
@André,
vielen Dank für die lobenden Worte. Den Twitter- und Feed-Counter habe ich nach dem Skript von Sergej umgesetzt: http://playground.ebiene.de/2582/feedburner-twitter-counter/
Viele Spaß damit,
Dennis
Ich musste beim Redesign damals festellen, dass meine gesamte Sidebar noch statisch war und nicht für das Redesign vorbereitet wurde. War dann 1 Stunde ziemliches Choas im Blog, wurde dann aber doch gerettet