Vor einiger Zeit hat Blogrammierer ein neues Theme und damit ein anderes Aussehen bekommen. Die Erfahrungen, die ich bei diesem Redesign gemacht habe, möchte ich in diesem Beitrag näher erläutern, da sie sicherlich für jeden interessant sein dürften, der ein Redesign plant.

Grundlegend solltet ihr ein Redesign nie, und damit meine ich wirklich nie, während des Live-Betriebs vornehmen. Installiert euch eine lokale Kopie eures Blogs und arbeitet damit. Es macht keinen sehr guten Eindruck auf eure Besucher wenn zur Prime Time der Blog mehrere Stunden ins Chaos stürzt. Um etwas strukturierter an die Sacher heran zu gehen und um ein paar böse Überraschungen zu vermeiden, habe ich die nachfolgende Tipps für euch.

1. Cross-Browser testen

Ein wichtiger Punkt bei der Einführung eines neuen Themes ist es, dass dieses auch in allen gängigen Browser einwandfrei angezeigt wird. Daher sollte ihr euch die aktuellsten Versionen von Firefox, Safari, Opera, Chrome und Internet Explorer installieren und prüfen, dass das neue Design korrekt dargestellt wird.

Dazu eignet sich hervorragend das lokale Testsystem, dort kann problemlos das neue Theme und notwendigen Plugins installiert und getestet werden.

2. Bannerplätze einbauen

Wenn im neuen Theme Werbeplätze vorgesehen sind, sollte ihr die entsprechenden Code-Ausschnitte bereits im Vorfeld in das Theme integrieren. Die Bannerplätze können so bereits im Vorfeld eingerichtet und konfiguriert werden, so dass nach der Live-Schaltung keine Nacharbeiten in diesem Bereich anfallen.

3. Widgets vorhanden/Widget-fähig

Redesign - Step by Step *

Redesign - Step by Step *

Sind in eurem alten Themes Widgets vorhanden? Ist das das neue Theme widget-fähig? Diese Fragen sollten im Vorfeld geklärt und beantwortet werden. Sollten also im alten Theme Widgets vorhanden sein und ihr wollt auf diese nicht verzichten, so muss das neue Theme widget-fähig gemacht werden.

4. Tracking-Code einbauen

Genau wie die Bannerplätze im Vorfeld in das Theme integriert werden können, so kann der Tracking-Code für das Webtrackingtool schon vor der Aktivierung des neuen Themes eingebaut werden.
So gehen dem Webtrackingtool während der Umstellungsphase keine Besucher verloren und die Statistiken bleiben vollständig.

5. Lokalisationstexte anpassen

Benutzt ihr ein vorgefertigtes Theme, das für den Einsatz unterschiedlicher Sprachen geeignet ist, so sollten die einzelnen Lokalisationstexte angepasst und übersetzt werden. Achtet also im neuen Theme auf einzelne Wörter und auf ganze Sätze, die meist vom englischen ins Deutsche übersetzt werden müssen.
Dabei sollte beachtet werden, dass zwar viele englische Fachbegriffe in deutschen Sätzen verwendet werden, aber nicht unbedingt von allen Besuchern verstanden werden. Manchmal ist dann doch die Übersetzung des englischen Begriffs einfacher zu verstehen.

Das waren die ersten 5 Tipps für ein erfolgreiches Redesign bzw. was beim einem Themewechsel zu beachten ist. Die 5 weiteren Tipps gibt es im zweiten Teil.

*Foto by flickr.com, SOCIALisBETTER