Längere Zeit gab es keinen Beitrag zum Webmasterfriday, doch das soll sich mit diesem Artikel ändern. Das aktuelle Thema dreht sich um die Frage inwiefern sich die Wandlung zur digitalen Welt auch auf das eigentliche Schreiben ausgewirkt hat. Wird noch analog mit Kugelschreiber, Bleistift o.ä. auf Papier geschrieben? Meine „Schreibweise“ möchte ich euch in diesem Beitrag näher vorstellen.

Ich muss gestehen, dass ich gefühlt relativ wenig mit klassischen Schreibwerkzeugen wie z.B. Kugelschreiber oder Bleistift schreibe. Der einzige regelmäßige Einsatz bei dem ein Kugelschreiber zum Einsatz kommt, ist die To-Do-Liste.

Ich habe immer einen DIN A4 Zettel neben der Tastatur liegen, um dort die Tagespunkte zu notieren. Viele dieser Punkte sind nur kurze Stichpunkte und Aufgaben, die in kurzer Zeit erledigt sind.

Vor einiger Zeit habe ich versucht meine komplette Organisation in die Cloud zu verlagern und haben dafür testweise mit wunderkit gearbeitet. Allerdings habe ich dies recht schnell wieder aufgegeben, da das Eintragen eines kurze Stichpunktes meist länger als die eigentliche Erledigung gedauert hat.

Handschriftliche Notizen - überhaupt noch zeitgemäß? Bild: Jorma Bork  / pixelio.de

Handschriftliche Notizen – überhaupt noch zeitgemäß? Bild: Jorma Bork / pixelio.de


Wunderkit musste immer „erst“ aufgerufen werden, dann musste der Task einem Projekt zugeordnet werden und letztendlich noch benannt werden. In der Zeit ist der Kugelschreiber mit dem klassischen Zettel natürlich wesentlich effektiver und schneller.

Im Vergleich zur To-Do-Listen Organisation hat die Verlagerung des Kalenders in die Cloud wunderbar funktioniert. Ursprünglich kam eine Mischung aus losen Zetteln und klassischem Kalender zum Einsatz, die natürlich analog verwaltet wurden.

Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase arbeitet es sich inzwischen hervorragend mit einem Google Kalender in Kombination mit einem Smartphone. Ich möchte es nicht mehr missen alle Termine sofort eintragen zu können, alle Termine direkt einsehen zu können und immer dabei zu haben.

Generell muss ich sagen, dass sich das analogen Schreiben nahezu vollständig in das digitale Schreiben übergegangen ist. Mehr als eine handschriftliche Urlaubskarte fällt mir als Anwendungsfall im Alltag nicht ein. Wobei sich selbst diese Art verändert. Eine E-Mail mit „frischen“ Urlaubsbildern wird dann doch eher vorgezogen.

Das waren meine Gedanken zum Webmasterfriday „Schreibt ihr noch analog – oder tippt ihr nur noch?“.