Nach etwas längerer Abstinenz beim Webmasterfriday möchte ich mich zum Thema dieser Woche mal wieder äußern. Das Thema in dieser Woche lautet: Zerstört Social-Media die Blog-Kommentar-Kultur? Sind also Facebook, Google+, Twitter und co. eher Fluch oder Segen?

Grundlegend denke ich, dass Social Media Plattformen wie Twitter und co. eher Segen für den eigenen Blog sind. Jeder Benutzer hat seine Vorliebe zu einer oder mehreren Social Media Netzwerken und es ist daher in meinen Augen nur legitim, dass man die Inhalte seines Blogs auch auf „allen“ Kommunikationskanälen anbietet.

Dass dadurch an vielen Orten Diskussionen entstehen (können), u.U. auch nicht mehr in den Blog eigenen Kommentaren, ist doch wunderbar. Einen Beweis gibt es natürlich nicht, aber wer sagt, ob man den entsprechenden Kommentar im eigenen Blog bekommen hätte, wenn nur über diesen Kanal Kommentare möglich wären?

Ich tendiere daher zu sagen, dass die verschiedenen Möglichkeiten zum Kommentieren eine Verbesserung der Reichweite des eigenen Blogs sind und daher klarer Segen. Sollte sich auf z.B. Facebook eine interessante Diskussion ergeben, die auch für alle anderen Besucher des Blogs interessant sind, so besteht immer noch die Möglichkeit einen entsprechenden Artikel auf dem Blog zu veröffentlichen und so die Diskussion „allen“ mitzuteilen.

Außerdem gibt es ja bereits für einige CMS, wie z.B. WordPress, die Möglichkeit Kommentare via Facebook und Twitter auf dem eigenen Blog einzubinden und anzuzeigen. So dürfte die Zukunft aussehen. Die Inhalte stehen im Blog und dieser bildet schlussendlich die „zentrale“ Anlaufstelle, sei es nun über Facebook, StudiVZ, Xing oder Twitter.

Webmasterfriday

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Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Werden die Kommentare in eurem Blog weniger? Kommentiert ihr selber vielleicht auch nur noch via Facebook, Twitter, etc? Ich bin gespannt, welche Meinung ihr zum aktuellen Webmasterfriday Thema habt.