Aus dem Webmaster Friday ist bei in dieser Woche ein Webmaster Monday geworden, da ich leider am Freitag keine Zeit für den Artikel gefunden habe. Das Thema des Webmaster Friday war “Blog Statistik – Wie wertet ihr eure Seiten aus?”. Was für Tools auf diesem Blog eingesetzt und wie werden sie verwendet, darüber soll dieser Post Aufschluss geben?.

Piwik und Google-Analytics

Auf blogrammierer.de werden zurzeit zwei Tracking-Tools eingesetzt. Zum einen wird Piwik und zum anderen wird Google Analytics genutzt. Da ich ein großer Fan von Piwik bin und das Projekt Piwik mit Interesse verfolge, ist Piwik natürlich auch installiert.

Für den normalen “Blogeinsatz” ein absolut geeignetes Tool. Es erfasst alle wichtigen Daten und war in Sachen Datenschutz Google Analytics lange Zeit überlegen. Der Vorteil liegt in der Speicherung der Daten auf dem eigenen Daten, sowie dem Verschleiern der IP-Adresse mit Hilfe des Anonymize-Plugins.

Mit Hilfe des Plugins ist es in Piwik möglich, das letzte Oktett der IP-Adresse abzuschneiden und so eine datenschutzkonforme Speicherung zu ermöglichen. Ebenfalls gibt es seit geraumer Zeit eine OptOut-Möglichkeit, um der Speicherung der Tracking-Daten zu widersprechen.

Piwik-Dashboard

Piwik-Dashboard

Die Möglichkeit die IP-Adresse um das letzte Oktett zu kürzen besteht ebenfalls in Google-Analytics. Um auch Google-Analytics mitzuteilen, dass man nicht mit der Speicherung seiner Daten zu Trackingzwecken einverstanden ist, muss ein Browser-Plugin installiert werden.

Dieses Browser-Plugin gibt es inzwischen für alle großen, gängigen Browser, angefangen bei Firefox, Internet Explorer, Chrome bis hin zu Safari und Opera. Dieser Schritt war einer von vielen Schritten auf dem Weg zum datenschutzkonformen Speichern von Trackingdaten.

Was nutzen die Webtracking-Tools also einem Blogger?

Da ich Piwik bereits in einer frühen Phase des “Projektes Piwik” eingesetzt habe, wollte ich anfangs beide Tools einsetzen, um prüfen zu können wie “genau” Piwik in Relation zu Google-Analytics arbeitet. Da Google-Analytics als quasi Standard betrachtet werden kann und oft als Richtwert betrachtet wird, bot sich dieser Vergleich an.

Inzwischen haben sich in meinem Alltag bei beiden Tools individuelle Vorteile herauskristalisiert. Google-Analytics trumpft mit seiner Geschwindigkeitsmessung auf, Piwik mit seinem Live-Widget, so dass beide weiterhin ihre Daseins-Berechtigung haben.

Einem Blogger geben diese Tools natürlich in erster Linie einen Überblick über seine Besucher. Die bloße Anzahl an Besuchen, der Weg zum Blog, die Keywords über die die Besucher auf den Blog gekommen sind und viele weitere, nützliche Informationen.

Gerade die Keywords, die in das Suchfeld von Suchmaschinen eingegeben wurden, können in verschiedensten Form verwendet werden. So kann z.B. analysiert werden, ob die Artikel zu den Suchbegriffen überhaupt passen oder ob hier eher “zufällig” gelistet sind.

Falls ja, kann so schnell mit einem Artikel, der das Keyword richtig bedient, nachgebessert werden. Ebenfalls kann es Inspiration für zukünftige Artikel genutzt werden. Ein Blick in die Keywords lohnt sich also in jedem Fall.

Das waren meine Gedanken zum Webmaster Friday (Monday). Nutzt ihr Webtracking-Tools für eure Webseiten? Wenn ja, wie nutzt ihr die Daten?